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Gero Storjohann – Unterstützung für Bad Segebergs Marienkirche

Prof. Asmus J. Hintz (links) und die Kirchenbeiratsvorsitzende Dr. Kirsten Geißler danken Gero Storjohann MdB mit einem Marienstein.

 

 

 

 

 

 

 

Kirchenlotse Günther Gathemann (rechts) erläutert die bauhistorischen Aspekte der notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Bad Segeberg – Für die Innensanierung der über 860 Jahre alten romanischen Marienkirche in Bad Segeberg und den Neubau der Orgel werden ca. 2,8 Millionen Euro benötigt. Die Erlangung von Fördermitteln für Denkmalschutz-Projekte, Kirchen und Orgeln aus Haushaltsmitteln des Bundes ist für das Vorhaben von großer Bedeutung. Aus diesem Grund besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann das historische Gebäude, um sich im Vorfeld der Haushaltsberatungen des Deutschen Bundestages zu informieren.

Bei der Kirchenbesichtigung und Baubegehung wurde der Bundestagsabgeordnete vom Vorsitzenden des Fördervereins Marienkirche e.V., Prof. Asmus J. Hintz, über die aktuelle Situation informiert. Der Förderverein setzt sich für die Generierung von Spenden und Zuschüssen jeglicher Art ein, um die Finanzierung der ambitionierten und notwendigen Maßnahmen zu unterstützen. Schirmherr ist Storjohanns Parteifreund Ministerpräsident Daniel Günther. Insgesamt stehen für die Bauvorhaben bislang ca. 740.000 Euro aus Eigenmitteln und Spenden zur Verfügung.

Ein besonderes Problem im Innenraum der Marienkirche ist eine unsachgemäße frühere Sanierung. In den 50er Jahren ist im gesamten Innenraum auf den alten Kalkanstrich eine Dispersionsfarbe aufgebracht worden. Diese Farbe ist nicht atmungsaktiv und auch nicht feuchtigkeitsdurchlässig. Das hat zu fortschreitenden Feuchtigkeitsschäden der Wände geführt. Kirchenlotse Günther Gathemann erläuterte  die  bauhistorischen Aspekte der notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

In einem ersten Bauabschnitt sollen Chor und Vierung saniert werden. Erst danach kann (wegen des entstehenden Baustaubs) eine neue Orgel eingebaut werden. Das Gehäuse und die Pfeifen der Orgel sind durch unsachgemäße Reparaturen „verschlimmbessert“ worden. Zudem wurde die Elektrik willkürlich und unfachmännisch verlegt. Einige Klangkörper sind so platziert, dass sie nur der Organist hören kann, nicht aber die Gottesdienstbesucher, Trauergemeinden und Familien bei den zahlreichen Taufgottesdiensten. Ein dreimanualiges Instrument mit ca. 40 Registern soll für ein neues Klangergebnis sorgen.

Die Kirchengemeinde und der Förderverein Marienkirche werben auf vielfältige und kreative Weise um Spenden: Benefiz-Konzerte, Pfeifen-Patenschaften, Werbe-Aktionen auf dem Marktplatz, in der Fußgängerzone und über das Internet. Besonders originell und wirksam ist die Aktion „Mariensteine“. Gegen einen Geldbetrag gibt es einen Stein, der von Mehdi Azimi Aref in Handarbeit angefertigt wird. Der Marienstein ist keine Verkaufsware, sondern ein besonderer Dank an die Spender (Mehr Informationen: www.marienkirche-Förderverein.de).

Der Fördervereinsvorsitzende Prof. Asmus Hintz überreichte zum Ende des Rundgangs mit eindrucksvollem Orgelspiel von Andreas Maurer-Büntjen und zahlreichen sachkundigen Erläuterungen dem Politiker einen Marienstein. Auch wenn dieser Marienstein ein Geschenk sein sollte, wird Gero Storjohann eine persönliche Spende an den Förderverein leisten. Das ist schon mal ein Anfang …

Gero Storjohann wird zahlreiche persönliche Gespräche und Verhandlungen im Bundestag zur Unterstützung der ältesten Backsteinkirche Nordeuropas führen. Das gilt auch für eine andere Kirche im Kreis Segeberg: Die Kirche St. Jakobi der ev.-luth. Kirchengemeinde Bornhöved ist eine der ältesten Kirchen im Wahlkreis des Bundespolitikers. Das 1149 durch Vicelin geweihte und im romanischen Stil erbaute Gotteshaus benötigt ebenfalls dringend Bundesmittel für eine notwendige Sanierung.

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Neuer Termin – Jahreshauptversammlung der CDU Bad Segeberg

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CDU Landtagsabgeordnete besuchten das Finanzamt Bad Segeberg

v.l.n.r.: Die CDU-Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck, Katja Rathje-Hoffmann und Wolf Rüdiger Fehrs

Bad Segeberg – Im Rahmen ihrer Sommerbereisung besuchte der Fraktionsarbeitskreis Finanzen der CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein das Finanzamt Bad Segeberg. Neben dem Fraktionsarbeitskreisvorsitzenden Ole-Christopher Plambeck waren auch Norderstedts Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann und Wolf Rüdiger Fehrs aus dem Wahlkreis Neumünster/Boostedt bei dem Gespräch mit dabei.

Kassennachschau, Prüfung von Kassensystemen und die Herausforderung der Digitalisierung und Nachwuchsgewinnung waren Themen, die sich die Abgeordneten von Uta Geertz und ihrem Team erklären ließen. Es war auch ein Kennenlerngespräch, denn Uta Geertz ist seit dem 01. Februar 2018 die neue Vorsteherin im Finanzamt Bad Segeberg. Vorher leitete sie vier Jahre das Finanzamt Neumünster. Das Besondere beim Finanzamt Bad Segeberg ist, dass es mit der Außenstelle Norderstedt zwei Standorte gibt.

„Der Wettbewerb um Fachkräfte ist auch in den Finanzämtern schwieriger geworden“, so Geertz. „Es scheint nicht attraktiv genug zu sein, eine Ausbildung beim Finanzamt zu beginnen. Dabei bietet das Finanzamt viele interessante Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer gerne mit Zahlen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen arbeitet und das auch gerne im Team, ist beim Finanzamt genau richtig.“

Nachwuchs braucht das Finanzamt, weil die Aufgaben vielschichtiger werden und die Alterspyramide auch beim Finanzamt durchschlägt. So wurde z.B. die Kassen-Nachschau zum 1. Januar 2018 als neue Kontrollmöglichkeit des Finanzamtes eingeführt – neben einer normalen Betriebsprüfung, einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung und einer Umsatzsteuer-Nachschau. Sie soll sicherstellen, dass die Kasseneinnahmen und Kassenausgaben ordnungsgemäß erfasst und in der Finanzbuchhaltung gebucht werden. Dafür benötigt das Finanzamt aber auch die nötige technische Ausstattung, um die unterschiedlichsten Kassensysteme auslesen zu können.

Neue Geschäftsmodelle, die immer internationaler und digitaler werden, erreichen auch das Finanzamt, das in der Lage sein muss, entsprechende Sachverhalte zu prüfen, damit eine gesetzeskonforme Besteuerung erfolgen kann.

„Die Mitarbeiter im Finanzamt machen eine sehr gute Arbeit. Denn ohne sie wäre die Finanzierung der Kita-Plätze, der Schulen, des Straßenbaus und vieles mehr nicht möglich,“ so Plambeck über die Arbeit im Finanzamt. Die Abgeordneten sagten zu, sich für eine bessere Nachwuchsgewinnung einsetzen zu wollen.

 

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Monika Saggau für Kreis- und Stadtmuseum in Bad Segeberg

Bad Segeberg – Bad Segebergs Bürgervorsteherin Monika Saggau wirbt für die Idee eines Kreis- und Stadtmuseums in Bad Segeberg.

Bürgervorsteherin und Kreistagsabgeordnete Monika Saggau

Im April 2018 entwickelten Asmus J. Hintz, Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, und Nils Hinrichsen, Leiter des Segeberger Stadtmuseums, die Idee, das derzeitige „Museum Alt-Segeberger Bürgerhaus“ zu einem Kreis- und Stadtmuseum zu erweitern. Gemäß der Humboldt’schen Erkenntnis „Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“ gaben sie ihrer Aktion den Namen „Initiative Zukunft“. Nach konstruktiven Beratungen mit dem Segeberger Bürgermeister Dieter Schönfeld und dem Landrat des Kreises Segeberg, Jan Peter Schröder, informierte Asmus Hintz die politischen Fraktionen der Stadt Bad Segeberg über dieses ambitionierte Vorhaben.

Monika Saggau (CDU), Bürgervorsteherin der Stadt Bad Segeberg und Mitglied des Kreistages, glaubt an die  bildungs-und kulturpolitische Bedeutung des Projekts und schloss sich der „Initiative Zukunft“ an.  Sie wird diese nach ihren Möglichkeiten unterstützen. Die Vorstellung des Projekts, die Geschichte lebendig werden zu lassen hat sie überzeugt.

Nun hofft die Bürgervorsteherin der Kreisstadt auf die Zustimmung der Stadtvertretung und Befürworter im Segeberger Kreistag.  „Wir brauchen für eine Beschlussfassung natürlich verlässliche Zahlen, Daten und Fakten. Diese würden wir durch eine Machbarkeitsstudie, möglichst unter Beteiligung des Kreises erhalten“,  spricht sich  Monika Saggau für diesen ersten Schritt zur  Umsetzung des ehrgeizigen Zieles aus. Die Förderungsmöglichkeiten sollten über Holsteins Herz und andere Töpfe ermittelt werden.

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Höhere Landeszuschüsse für die Kindertagesstätten im Kreis Segeberg

Die CDU Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck und Katja Rathje-Hoffmann

Zum Start des neuen Kindergartenjahres haben die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck und Katja Rathje-Hoffmann  heute (06. August 2018) auf die deutlich gestiegene Landesförderung für Kindertageseinrichtungen hingewiesen:

„Die Kieler Jamaika-Koalition hat sich vorgenommen, Eltern und Kommunen bei der Kita-Finanzierung deutlich zu entlasten und gleichzeitig die Qualität in den Kindertageseinrichtungen zu stärken. Mit den erhöhten Landeszuschüssen für den Betrieb von Krippen, Kitas und Horten machen wir dafür einen ersten großen Schritt“, so Katja Rathje-Hoffmann, die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion ist.

Mit der seit diesem Frühjahr geltenden neuen Förderrichtlinie stelle das Land in den beiden Jahren 2018 und 2019 höhere Betriebskostenzuschüsse von zusammen knapp 110 Millionen Euro zur Verfügung.

„Auf den Kreis Segeberg entfällt davon im Jahr 2018 ein Plus von 5,5 Millionen Euro, welches sich im nächsten Jahre noch einmal um über 2 Millionen Euro erhöht. In beiden Jahren zusammen kann sich der Kreis Segeberg daher über höhere Zuschüsse von 13 Millionen Euro freuen“, rechnet Ole-Christopher Plambeck vor, der auch der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion ist. Insgesamt bekommt der Kreis Segeberg in 2018 eine Förderung in Höhe von 24,9 Millionen Euro und in 2019 i.H.v. 27 Mio. Euro.

Darüber hinaus habe die Landesregierung beschlossen, im Rahmen des Investitions-Sofortprogramms weitere 10 Millionen Euro für den Ausbau von KiTa-Plätzen bereitzustellen.

„Auch durch die weiter steigenden Einwohnerzahlen im Kreis Segeberg, insbesondere an der Achse der A7, ist der Bau von zusätzlichen Krippen und KiTas wichtig. Daher ist es ein richtiges Zeichen, dass die erforderlichen Baumaßnahmen auch künftig vom Land bezuschusst werden“, freuen sich Rathje-Hoffmann und Plambeck.

Die beiden Segeberger CDU-Landtagsabgeordneten wiesen zudem darauf hin, dass die jetzt beschlossenen höheren Zuschüsse nur der Anfang seien. Beginnend ab dem KiTa-Jahr 2020 habe sich die Kieler Koalition eine grundlegende Reform der KiTa-Finanzierung in Schleswig-Holstein vorgenommen, welche derzeit durch das Sozialministerium zusammen mit allen Beteiligten vorbereitet würde.

„Mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag werden wir ab 2020 dafür sorgen, dass die Elternbeiträge landesweit vereinheitlich und auf niedrigerem Niveau gedeckelt werden“, sind sich die beiden lokalen Abgeordneten einig. Darüber hinaus sei eine finanzielle Entlastung der Kommunen, die derzeit rund die Hälfte der Kinderbetreuungskosten tragen würden, ebenso vorgesehen wie Qualitätsverbesserungen z.B. bei der Anzahl der Erzieher pro Gruppe, den Öffnungszeiten oder der Ferienbetreuung.

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